Grundschule Hohes Kreuz

Regensburg

 

Grundschule Hohes Kreuz gewinnt 

eine „Werkstatt Experimentieren“ sowie eine umfangreiche Ausstattung für ein „Spielezimmer“

 

Die Grundschule Hohes Kreuz hat sich an dem Aufruf der Initiative „Spielen macht Schule“ beteiligt und zwei Bewerbungen eingereicht, in denen sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielezimmer bzw. eine Werkstatt Experimentieren in ihrer Schule vorgestellt hat. Dank des durchdachten Konzepts konnte die Schule gleich doppelt gewinnen, nämlich eines von 205 Spielezimmern und eine der 50 Experimentierwerkstätten, die in diesem Jahr in allen Bundesländern zu vergeben waren.

 

Informationen über das Projekt

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ und dem „TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL)“ 2007 gemeinsam ins Leben gerufen und wird von den 16 Kultusministerien unterstützt.

Die Initiative fördert das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau! „Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen  und Spielen, sie lernen beim Spiel!“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Hintergrund des Projekts sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken. Weitere Informationen unter www.spielen-macht-Schule.de.


In der Schule gibt es viel zu tun. Wenn wir alle zusammenhelfen und jeder eine Aufgabe übernimmt, klappt alles viel besser.

 

 

Pausenlotsenprojekt

Auf dem Pausenhof gab es in der Vergangenheit häufig Ärger, weil Kinder nicht aufeinander geachtet haben und mit anderen Kindern zusammengestoßen sind, wenn sie nach der Pause wieder in ihre Klassenzimmer gingen.

Eine Idee für die Lösung dieses Problems hatten einige Schüler der 4ten Klasse: Pausenlotsen sollten helfen. Das fanden wir eine gute Idee und so haben wir es auch gemacht:

Aufgabe der Pausenlotsen sollte sein, Kindern beim Anstellen auf dem Pausenhof zu helfen und die Klasse zum Klassenzimmer zu begleiten.

Pausenlotsen werden in insgesamt 8 Schulstunden darin ausgebildet, Streitigkeiten zu schlichten, sie kennen alle Regeln und wissen, warum es diese gibt. Sie sind Vorbild für ihre MitschülerInnen. Wenn sich eine Klasse gut angestellt hat und ohne Schubs und Streit im Klassenzimmer angelangt ist, werden sie mit Muggelsteinen belohnt. Die Klasse, die die meisten Muggelsteine verdient hat, bekommt von der Schulleitung und von den Lehrerinnen ein Klassen-Geschenk (z.B. eine Spielestunde oder Hausaufgaben-frei). So lernen wir alle, besser auf einander Acht zu geben.

 

 

 

 „Mülli“

Unsere Hausmeisterin Frau Plank hat sich manchmal darüber geärgert, dass es Kinder gibt, die einfach ihren Müll auf dem Pausenhof fallen lassen, obwohl es überall Mülleimer gibt. Entsprechend sah der Pausenhof aus. Überall lagen Verpackungen, Orangenschalen, ja sogar Getränkeflaschen. Das sah nicht schön aus. Daher kam der „Mülli“ zum Einsatz. Das ist er:

 

 

Wenn er in der Klasse zu Besuch ist, bedeutet dies, dass pro Woche 3 bis 4 Kinder der Klasse eingeteilt werden, den Pausenhof sauber zu halten. Sie bekommen von Frau Plank  Handschuhe, einen Eimer und eine Greifzange und sammeln nach dem ersten Gongschlag in der 1. Pause den Müll auf. So kommt jede Klasse und jedes Kind der Schule dran und hilft mit.  Alle freuen sich darüber, dass der Pausenhof so schön aussieht wie er jetzt ist.

 

 


Spielekisten und Pausenfußball

 

Manchmal ist es in der Pause ganz schön langweilig. Wenn es trocken und sonnig ist, dürfen sich alle Kinder  Pausenspiele ausleihen. In den Spielekisten sind Springseile, Federballschläger, Tischtennisschläger, ein Basketball, ein Fußball, Stelzen, Balancespiele und vieles mehr. Fußball ist sehr beliebt, deshalb gibt es einen Spielplan der wöchentlich wechselt. Damit sich die Spieler nicht in die Quere kommen und z.B. der Seilspringer nicht mit den Stelzengehern zusammenstoßen, gibt es verschiedene Spielzonen. Kinder der 3. Klassen sind dafür zuständig, die Spielekisten in die Zonen zu stellen und sie wieder einzusammeln. Alle Kinder müssen die ausgeliehenen Spielsachen wieder in dieselbe Kiste zurücklegen. Das funktioniert wirklich gut. Alle haben Spaß und die Langeweile ist auch verflogen.

 

 

Schulfruchtprojekt

Die Schule macht bei einer Aktion zur „Gesunden Ernährung an Schulen“ mit. Das bedeutet, dass jedes Kind jeden Mittwoch einen Apfel, oder eine Birne oder ein anderes Obst bekommt. Zwei Kinder helfen dabei, das Obst in die einzelnen Klassenzimmer zu liefern.

 

 

 

Tutorenprojekt

Jeder von uns war schon mal in der ersten Klasse und kennt das Gefühl, ganz neu an der Schule zu sein. Manchmal hat man Angst, kennt sich nicht aus oder braucht noch Hilfe, um sich seine Jacke und Schuhe anzuziehen. Die Tutoren sind erfahrene und zuverlässige SchülerInnen aus der 4. Klasse. Sie begleiten und unterstützen die SchulanfängerInnen in den ersten Wochen - denn es ist schön, dass sie bei uns sind und wir hoffen, dass sie sich schnell wohl in unserer Schule fühlen.

 

Seit diesem Jahr gibt es auch Tutoren, die sich speziell um Kinder kümmern, die während des Schuljahres neu an unsere Schule kommen und die deutsche Sprache noch nicht können. Sie treffen sich jeden Tag mit ihren Schützlingen. Der Tutor erklärt die Regeln in der Schule, macht den Schützling mit den wichtigen Personen in der Schule bekannt, wie z.B. der Schulleitung oder der Sekretärin und steht für Fragen zur Verfügung.